Das kleine Falten-Lexikon

Fältchen und Falten sind nicht alle gleich – unsere kleine Übersicht zeigt Ihnen die Unterschiede.

Knitterfältchen

Mit zunehmendem Alter bilden sich Knitterfältchen meist großflächig aus, zum Beispiel im Wangen- und Augenbereich sowie am Dekolletee.

Marionettenfalten

Von den Mundwinkeln nach unten zum Unterkiefer ziehen sich die sogenannten Marionettenfalten. Sie lassen das Kinn wie bei einer Marionette abgegrenzt aussehen und vermitteln einen traurigen, resignierten Ausdruck. Weiterlesen

Wunder Haut

Sie ist das größte Organ des menschlichen Körpers, sie ist das einzige Organ, das sichtbar ist, und sie ist Schnittstelle unseres Körpers zur Umwelt. Die Rede ist von unserer Haut. Als wahres Hochleistungs-Organ übernimmt unsere Haut vielfältige Aufgaben und ist damit weit mehr als nur eine schöne Hülle.

So ist unsere Haut ein überaus vielseitiges Sinnesorgan: Tast- und Temperatursinn lassen uns unsere Umwelt erfahren – von sanften Streicheleinheiten und wohliger Wärme bis hin zu eisiger Kälte und Schmerzen, die uns vor Gefahren warnen.

Aber unsere Haut ist auch ein präzises Steuerungsinstrument: Körpertemperatur und Kreislauf werden durch die Produktion von Schweiß und die Hautdurchblutung gleich einem Thermostat gesteuert und so optimal an wechselnde Umweltbedingungen angepasst.

Die Haut ist ein starker Schutzmantel: Gegen mechanische und chemische Einwirkungen wirkt unsere Haut wir ein Schutzmantel. Als erste und wichtigste Barriere wehrt sie auch die meisten schädlichen Keime und Mikroorganismen ab.

Nachfolgend haben wir noch einige beeindruckende Haut-Fakten zusammengestellt:
[list type="plus"]
[li]Mit bis zu 2 m² Fläche ist die Haut nicht nur das, sondern mit bis zu 3,5 kg auch das schwerste Organ des Menschen.[/li]
[li]Alle 28 Tage erneuert sich die oberste Hautschicht komplett.[/li]
[li]Täglich werden 300 Millionen Hautzellen neu gebildet.[/li]
[li]Die Haut ist durchschnittlich 1 mm dick.[/li]
[/list]

Sonnen-Alarm: Ozon-Schutzschicht dünn wie nie

Deutschland freut sich über die ersten Frühlingstage. Denn gerade nach dem langen und kalten Winter tut Sonne gut, die wärmenden Strahlen sorgen für ein wohliges Gefühl. Doch nun warnen Klimaforscher anlässlich der in dieser Woche stattfindenden Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Gesellschaft (EGU) in Wien gerade in diesen Tagen vor allzu sorglosem Umgang mit der Sonne. Der Grund: Die Ozonschicht über der Arktis ist derzeit so dünn wie nie zuvor – und wandert mit den polaren Luftmassen auch nach Europa. Zwar lag Deutschland bislang nur kurz in der Gefahrenzone. Doch das kann sich ändern. Und damit steigt auch hierzulande die Gefahr erheblich, sich in der vermeintlich milden Frühlingssonne einen Sonnenbrand zuzuziehen.

So unterstreicht auch Markus Rex, Experte des Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) gegenüber Focus Online: „Die Intensität der UV-Strahlung kann bei empfindlichen Menschen innerhalb von Minuten zu einem Sonnenbrand führen – selbst im April”. Und damit steigt das Risiko nicht nur in Sachen Sonnenbrand, sondern auch für Hautkrebs erheblich. Gerade Kinder sind gefährdet – und Eltern gut beraten, schon jetzt im Frühjahr auf einen guten Sonnenschutz und passende Kleidung zu achten!

Den Grund für den stärksten Rückgang der Ozonschicht seit Beginn der Messungen in den 60er-Jahren sehen die Experten in dem ungewöhnlich kalten Winter in der Arktis. Sinkt die Temperatur in der Stratosphäre unter minus 78 Grad, gefrieren Salpetersäure, Schwefelsäure und Wasser in der Luft. Daraus bilden sich die sogenannten polaren Stratosphärenwolken, die einen entscheidenden Anteil am Ozonabbau haben.

Allerdings rechnen die Forscher damit, dass sich die Lage im Laufe des Aprils wieder entspannen wird. Mit den steigenden Temperaturen erwärmt sich die polare Luft, sodass der Ozonabbau langsam endet.

Auch in kommenden Jahren dürfte es weitere dramatische Ozonschwund-Phasen geben. “In den letzten Jahren bildeten sich dreimal so viele Stratosphärenwolken über der Arktis wie in den siebziger Jahren”, berichtet Rex. Mit einer deutlichen Erholung der Ozonschicht über der Arktis rechnet die WMO daher auch erst ab 2030. Dann wird nach Meinung der Forscher die Menge der FCKW auf das Niveau der siebziger Jahre gefallen sein.

The Girl Effect: Time is ticking

Eigentlich kein Thema, das direkt etwas mit Schönheit & Medical Beauty zu tun hat. Dennoch möchten wir auf unserem Blog auf diese wunderbare Initiative von Nike aufmerksam machen. Der Spot für die Initiative wurde von der Werbeagentur Wieden+Kennedy gemacht – und hat es gerade unter die zehn Sieger des Wettbewerbs „Ads Worth Spreading“ der TED Conference geschafft.

Aus unserer Sicht auch ein wunderbares Beispiel, dass richtig gute Werbung nicht nervt. Sie ist so gut gemacht, dass sie uns berührt. Sie verbreitet keine plumpen Produkt-, Service- oder Imagebotschaften, sondern setzt Dinge in die Welt, die sich von selbst verbreiten. Weil Menschen diese Botschaft mit Freunden teilen wollen. Und teilen möchten wir diese Botschaft auch.

Melanome – die schwarze Gefahr

Es ist die bösartigste Hautkrebsform und alleine in Deutschland erkranken daran jährlich über 15.000 Menschen: gemeint ist das maligne Melanom.

Häufigkeit nimmt zu
Lag 1960 die Wahrscheinlichkeit, ein malignes Melanom zu bekommen noch bei 1:600, stieg die Quote bis zum Jahr 2000 schon auf ungünstige 1:75. Und auch seitdem wächst die Zahl der Neuerkrankungen weiter. Die Forscher sehen die Ursache für diesen Anstieg vor allem in der deutlich erhöhten Zahl von Sonnenbädern pro Jahr, sowohl unter natürlicher als auch künstlicher UV-Strahlung. Melanome entstehen aus Melanocyten, also den pigmentbildenden Hautzellen.

Und so ist die Sonneneinwirkung die Hauptursache für diese bösartige Hauterkrankung. Die Haut vergisst dabei nicht eine einzige Sonnestunde. Und vor allem ausgedehnte Sonnenbäder im Kindesalter stellen ein deutlich erhöhtes Risiko dar. Ungeachtet aller Aufklärungskampagnen gilt für viele Menschen immer noch die Geichung “braun = attraktiv & gesund”, und so werden die Risiken intensiver Sonnenbestrahlungen massiv unterschätzt.

Wer gefährdet ist
Grundsätzlich kann es zwar jeden treffen, jedoch steht die Wahrscheinlichkeit, irgendwann einmal ein Melanom zu bekommen in direktem Zusammenhang mit der Häufigkeit von UV-Einwirkungen. Darüber hinaus scheint auch eine genetische Disposition das Risiko zu erhöhen. Mit über 8.000 Neuerkrankungen pro Jahr stellen Frauen zudem die größere Risikogruppe dar. Und auch bezogen auf das Lebensalter gibt es bei Frauen eine Besonderheit: liegt das Erkrankungsrisiko generell bei den 45- bis 60-Jährigen am höchsten, so ist das maligne Melanom bei jungen Frauen zwischen 20 und 40 die häufigste Krebserkrankung.

Unauffällig und schmerzfrei
Gefährlich sind Melanome vor aller auch dadurch, dass sie meist keinerlei Beschwerden verursachen und so völlig unscheinbar von den Betroffenen unter Umständen lange Zeit nicht bemerkt werden. Dennoch können Melanome schon frühzeitig Metastasen in Lymphknoten und anderen Organen ausbilden. Wird der bösartige Hautbefund dann erst aufgrund von Beschwerden in Tochtergeschwüren entdeckt, ist es für eine Heilung unter Umständen schon zu spät. Die beste Waffe gegen Melanome ist und bleibt daher in jedem Fall Vorbeugung und rechtzeitige Diagnose.

Leberflecken beobachten
Melanome können auf völlig gesunder Haut entstehen, mit über 70 Prozent entwickeln sie sich jedoch meist aus einem bis dahin harmlosen Leberfleck. Wer solche Leberflecken hat, sollte sie daher unbedingt beobachten und ggf. zu einem Check beim Hautarzt vorstellig werden.

Sehr gute Heilungschancen
Glücklicher Weise gehört das Melanom bei frühzeitiger Erkennung zu den Krebserkrankungen mit sehr guten Heilungschancen. Bei einer Erkennung im frühen Stadium, d.h. bevor es die Grenze zwischen Ober- und Lederhaut überwunden hat, metastasiert es nicht und kann einfach entfernt werden. In diesem Fall schneidet der Dermatologe das Melanom mit einem Sicherheitsabstand von einem Zentimeter in der gesunden Haut heraus. Und auch, wenn sich in einer anschließenden Histologie die Bösartigkeit des Gewebes herausstellen sollte, ist so die Gefahr sicher gebannt.

Weniger günstig ist die Prognose allerdings, wenn das Melanom schon Tochtergeschwüre gebildet hat. Besonders wichtig ist es daher, schon bei geringstem Verdacht einen Facharzt zu konsultieren und so jedes Risiko zu minimieren. Neben dieser routinemäßigen Inspektion der Haut ist natürlich vor allem eine konsequente Vorbeugung essenziell.

Und wer seine Haut gesund erhalten möchte, sollte die Sonne nur gut geschützt durch Kleidung oder einen hohen Lichtschutzfaktor genießen. Und sie in den Mittagsstunden vollkommen meiden. Niemals sollte ein Sonnenbad eine Rötung verursachen, denn jeder Sonnenbrand ist ein gefährlicher Schritt hin zu einem Melanom. Selbstverständlich sollte ein umfassender Schutz durch entsprechende Kleidung und Kopfbedeckung (!) vor allem für Kinder sein.

144 Liter pro Jahr

Hinter dieser Zahl verbirgt sich der durchschnittliche Kaffeekonsum pro Kopf in Deutschland. Damit nimmt Kaffee den Spitzenplatz ein. Doch ist so viel Kaffee gesund? Entgegen der vorherrschenden Meinung ein paar Jahre zuvor sagen Experten heute: ja – und räumen so mit vielen Vorurteilen auf.

Kaffee ist ein „Flüssigkeits-Räuber“
Falsch! Zwar wird dies seit langem immer wieder behauptet, mittlerweile ist jedoch wissenschaftlich eindeutig belegt, dass Kaffee bei Menschen, die ihn regelmäßig trinken, keine Flüssigkeit entzieht. Damit zählt Kaffee ebenso zur täglichen Flüssigkeitszufuhr (jeder sollte ja mindestens zwei Liter pro Tag trinken, bspw. Wasser oder Früchtetee).

Kaffee hilft beim Denken
Ja! Kaffee stimuliert die Teile des Gehirns aktiviert, die für Aufmerksamkeit, Konzentration, Planung und Steuerung verantwortlich sind – und auch das Gedächtnis verbessert sich. Das hat eine Untersuchung mit der Magnetresonanz-Tomografie ergeben, bei der die Gehirnarbeit auf einem Bildschirm sichtbar wird.

Kaffee enthält Giftstoffe
Nein! Vielmehr enthält Kaffee sogar viele Anti-Oxidantien in Form von Farb- und Aroma-Stoffen, die im Körper schädliche Sauerstoff-Verbindungen – die sogenannten freien Radikale – neutralisieren und dadurch die Zellen schützen. Außerdem enthält Kaffee B-Vitamine, Kalium, Kalzium und Magnesium.

Kaffee senkt das Diabetes-Risiko
Stimmt! Vor allem trifft dies auf den weit verbreiteten Typ-2-Diabetes, den sogenannten Alters- Diabetes zu. Forscher in Europa, Japan und den USA fanden heraus, dass Kaffee-Trinker (drei bis fünf Tassen pro Tag) nur halb so oft Diabetes bekommen wie Menschen, die keinen Kaffee trinken. Ungeklärt ist allerdings bis dato, wie das zu zustande kommt.

Kaffee mit Milch ist gesünder
Nicht wirklich! Kaffee wird durch Milch zwar nicht gesünder, jedoch bekömmlicher. Denn die Wirkung der Säure des Kaffees wird durch die Milch gemildert. Außerdem sorgt das Milchfett für einen langsameren Koffein-Abbau im Blut.

Kaffee macht nervös
Falsch! Zwar regt Kaffee die Muskeln an und bei sehr empfindlichen Menschen kann dies auch zu unangenehmen Empfindungen, beispielsweise in den Beinen führen. Allerdings hat dieser Drank zur Muskelbewebung nichts mit psychisch bedingter Nervosität zu tun.

Kaffee schützt den Darm
Stimmt! Wahrscheinlich sogar vor Krebs. Vermutlich deshalb, weil Kaffee die Verdauung anregt. Die Nahrung verweilt kürzer in Magen und Darm, aggressive Stoffe werden dadurch schneller abtransportiert und haben so weniger Zeit, Schaden anzurichten.

Kaffee ist schlecht fürs Herz
Nein! In einer großen Studie mit 45.000 Teilnehmern aus Holland und den USA hatten Kaffee-Trinker (bis zu sechs Tassen am Tag) sogar seltener einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall als Teilnehmer, die keinen Kaffee tranken.

Kaffee reizt den Magen
Stimmt teilweise. Empfindliche Menschen reagieren auf die Fettsäuren im Kaffee mit Beschwerden. Denn Kaffee erhöht die Beweglichkeit (Peristaltik) von Magen und Darm, regt die Produktion der Magensäure und den Gallenfluss an. Tipp: Trinken Sie Schonkaffee oder Espresso – die enthalten kaum Fettsäuren.

Kaffee erhöht den Blutdruck
Stimmt so nicht! Nur wer lange keinen Kaffee getrunken hat, bei dem kann der Blutdruck nach dem Genuss leicht steigen. Das Phänomen verschwindet nach rund vier Stunden aber wieder.

Grundsätzlich gilt: Vier bis fünf Tassen Kaffee am Tag sind für die Gesundheit sicher.

Die richtige Pflege für Ihre Haut

Mit einer Fläche von etwa 2 Quadratmetern ist die Haut nicht nur unser größtes Organ, sie ist auch ein richtiges Multitalent mit vielfältigen Aufgaben. So bildet die Haut eine Schutzhülle für unseren Körper, reguliert zudem Temperatur sowie Wasserhaushalt. Darüber hinaus liefert sie unserem Gehirn wichtige Informationen und dient sogar der Kommunikation mit unserer Umgebung. Umso wichtiger, dass wir uns in ihr wohlfühlen.

Noch vor ein paar Jahren haben Experten zwischen trockenem, fettem und normalem Hauttyp unterschieden. Inzwischen ist man jedoch dazu übergegangen, den aktuellen Hautzustand zu beurteilen, der dann auch Richtschnur für eine passende Pflegeempfehlung sein kann. Denn je nach Alter, Lebensstil, Jahreszeit und natürlich Veranlagung unterscheiden sich die Bedürfnisse der Haut erheblich.

Ein wichtiger Aspekt in der neuen Einteilung sind die früher nicht beachteten Gegensätze zwischen fett und fettarm sowie zwischen feucht und trocken. Demnach unterscheidet man heute fünf Hautzustände: Die Normalhaut ist feinporig, zart, fettet nicht nach und spannt auch nicht. Fett-feuchte Haut hingegen glänzt stark und ist großporig. Ein fett-trockener Hautzustand ist zumeist eine kurzzeitige Abweichung vom fett-feuchten Zustand der Haut: zwar glänzt die Haut, dennoch spannt oder schuppt sie. Beim fettarm-trockenen Zustand ist die Talgproduktion unzureichend. Die Haut wird schuppig, rau und glanzlos. Zudem tendiert die fettarm-trockene Haut zur vorzeitigen Hautalterung. Wärme wie auch hohe Luftfeuchtigkeit kann dazu führen, dass sich der fettarm-trockene Zustand zu einem fettarm-feuchten verändert. Bei diesem Hautzustand kommt es oft zu Rötungen, zudem klagen Betroffene über Hitzegefühle.

Mit Beginn der kalten Jahreszeit steht die Haut vor weiteren Herausforderungen: Die Kälte hemmt die Fettproduktion und die trockene Heizungsluft sorgt zudem dafür, dass die Haut an Feuchtigkeit verliert und spröde wird. Experten warnen jedoch davor, trockene Haut dann einfach häufiger einzucremen, getreu dem Motto: Viel hilft viel! Wird die Hautcreme öfter als dreimal täglich aufgetragen, kann das einen negativen Effekt haben. Im schlimmsten Fall ist mit Entzündungen bis hin zu akneähnlichen Symptomen zu rechnen. Übrigens: Auch wenn gerade in Herbst und Winter der Drang zu einem heißen Bad besonders groß ist, so sollte doch allzu häufiges Baden vermieden werden – wird dabei der Haut doch Fett und Feuchtigkeit entzogen und der Säureschutzmantel der Haut angegriffen.

Unser Tipp: viel Trinken (keinen Alkohol), Schlaf, Bewegung und UV-Schutz sind immer noch die wichtigsten Voraussetzungen, um die Haut lange jung zu halten.